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A-Kanal & B-Kanal
Andere Bezeichnung für Record-Chain (A) und Monitor-Chain (B) bei Inline-Mischpulten.
AD-Wandlung
Abk. für Analog/Digital-Wandlung, Umwandlung analoger in digitale Audio-Daten
mittels Sampling. Digitalisierung von analogen Schwingungen in Zahlenkolonnen
zur digitalen Weiterverarbeitung oder Aufnahme.
Adat
digitaler 8-Spur-Audio-Recorder auf Video-Tape Basis von Alesis Standard-Gerät
seiner Klasse, verfügbar in diversen Generationen und Ausführungen.
Adat Optical
optische Schnittstelle zur parallelen Übertragung von acht Audio-Kanälen über
ein Lichtleiterkabel. Als Standard für digitale Mehrkanal-Schnittstellen etabliert.
Additive Synthese
Klangerzeugung durch Schichtung von Sinuswellen unterschiedlicher Tonhöhe
und Lautstärke, basierend auf dem Theorem des französischen Wissenschaftlers
Fourier, daß sich eine beliebige periodische Wellenform als Summe einzelner
Sinusschwingungen darstellen läßt.
ADSR
Abkürzung für Attack, Decay, Sustain Release. Bezeichnet die Segmente der
traditionellen Form einer 4 Hüllkurve, bestehend aus Einschwingzeit (Attack),
Herabsinken zum Haltepegel (Decay), dem Haltepegel selbst (Sustain) und der
endgültigen Ausschwingzeit (Release).
AES/EBU
Abk. für Audio Engineering Society/European Broadcast Union. Standard-Format
für die Übertragung digitaler Stereo-Audio-Daten, bevorzugt für Profi-Geräte,
Format ähnlich S/P-DIF, aber mit symmetrischen Leitungen und höheren Spannungen.
Dennoch können AES/Esu-und S/P-DIF-Coax-Schnittstellen oft direkt miteinander
kommunizieren (geräteabhängig).
AFL
After Fader Listening. Variante der -1 PFL-Funktion bei Mischpulten, allerdings
wird erst nach dem Pegelregler abgegriffen. Meist beim + Aux-Master
AFM
Abk. für Advanced Frequency Modulation, Yamaha-eigene Bezeichnung der mit
dem SY77 eingeführten, erweiterten FM-Synthese (bekannt vom DX7). Einige Erweiterungen:
Neue Wellenformen der Operatoren, Einsatz von Samples zur Modulation, digitale
Filter.
Algorithmus
Fachbegriff aus der Mathematik, bezeichnet eine beliebige Rechenvorschrift,
eine Formel. Bei Synthesizern oder Effektgeräten: Reihenfolge und Verbindung
von Effektblöcken oder Klangerzeugungsbausteinen, wie Samples, Filter oder
Hüllkurven.
Aliasing
Verzerrung, die beim Sampling auftritt, wenn das Material Frequenzanteile
besitzt, die bei der Hälfte der Sampling Rate oder darüber liegen
Amplitude
allg. Bezeichnung für die vertikale Auslenkung einer Schwingung, also die
Abweichung von der Null-Linie. Im Audio-Bereich oft gleichbedeutend mit Pegel
oder Lautstärke eingesetzt. Vertikale Auslenkung einer Schwingung, im allgemeinen
gleichbedeutend mit Pegel oder Lautstärke.
Amplitudenmodulation
Amplitudenmodulation, abgekürzt AM, ist die Veränderung der Lautstärke eines
Signals. Benutzt man dafür einen Oszillator, der im Hörbereich schwingt, erhält
man glockige, metallische Klänge. Klanglich erinnert die AM an Ringmodulation
oder 4 Grossmodulation.
Analog
Wörtlich: Sich entsprechend. Hier: In Schwingkreisen werden reale, elektrische
Signale erzeugt, die man direkt hörbar machen kann. Sie müssen nicht erstgewaodelt
oder aus einem Speicher ausgelesen werden, im Gegensatz zu digital.
Anschlagsdynamik
Die Geschwindigkeit, mit der eine Taste gedrückt wird, bestimmt die Anschlagsdynamik
(Vetocity). In der Regel wird dadurch die Lautstärke einer Note definiert.
Arbeitspegel
Signalpegel innerhalb eines Geräts, der maximale Ausnutzung der Elektronik
ohne Verzerrung mit möglichst wenig Rauschen verbindet
Asio
Abk. für Audio Stream Input Output, VST-eigene Software-Schnittstelle zur
variablen Anbindung verschiedener Soundkarten. Von Steinberg entwickelte Treiber-Architektur
mit Milti I/O Support und geringer Latenz.
AT
Abk. für Advanced Technology.
Attack
Start- bzw. Einschwingphase eines Klangereignisses. Zeit, die eine Hüllkurve
benötigt, um von Null auf den Maximalwert anzusteigen; auch Einschwing- oder
Anstiegszeit genannt, existiert bei Synthesizern, Noisegates, Kompressoren
u.v.m. Hüllkurve, Decay, Sustain, Release.
Audiodatei
Datei, die digitale Audio-Daten enthält.
Audio-Region
Repräsentation bzw. Platzhalter für eine Audiodatei bzw. einen Ausschnitt
daraus enthält im Gegensatz zu einem Audiodatei selbst keine Audio-Daten,
sondern nur Zusatzinformationen wie z. B. Start- und Endpunkt.
Audio-Segment
gleichbedeutend mit Audio-Region.
Auto-Tuning
Funktion, um die Oszillatoren mehrstimmger, analoger Synthesizer automatisch
(rechnergesteuert) zu stimmen, da sich analoge Tonerzeuger, abhängig von Umwelteinflüssen
und Betriebstemperatur des Instrumentes, mehr oder weniger stark verstimmen
Oszillator analog.
Antobend
Eine Hüllkurve steuert die Tonhöhe eines Klangs, die Folge ist ein programmierbarer
Tonhöhenverlauf.
Autoglide
Eine Schaltung bei monophonen Synthesizern, die das 4 Portamento automatisch
aktiviert, wenn zwei Tastendrücke sich überlappen. Siehe auch 4 Autotrigger.
Autoloop
Funktion bei Samplern, die automatisch günstige Schleifenpunkte für die endlose
Samplewiedergabe setzt.
Automation
Möglichkeit, Regelvorgänge (meistens bei einem Mischpult) von einem Computer
ausführen zu lassen. Dynamische Automationen können die Veränderung der Parameter
aufnehmen und wiedergeben. Statische Automationen schalten dagegen zwischen
verschiedenen festen Einstellungen um. Eine Automation kann theoretisch jeden
Regler und Schalter eines Mischpult betreffen, üblich ist Automation der Fader
und Mute-Schalter.
Autotrigger / Retrigger
Manchmal auch Multitrigger.
Diese Funktion bestimmt bei einstimmigen Synthesizern, wie sich die Hüllkurven
verhalten, wenn man eine Taste drückt, während bereits eine andere Taste gedrückt
ist. Bei nicht aktiviertem Autotrigger würde die bereits gestartete Hüllkurve
von dem neuen Tastendruck in ihrem Ablauf nicht beeinflußt werden. Mit Autotrigger
bricht die Hüllkurve dagegen ab und beginnt ihren Verlauf von vorne. Autotrigger
ist für maschinell klingende Sounds gut; ohne Autotrigger kann man Noten mit
der Hüllkurve betonen, indem man unbetonte Noten gebunden spielt und die Taste
vor betonten Noten losläßt, damit die Hüllkurve mit der zu betonenden Note
neu ausgelöst wird.
Aux
Abk. für Auxiliary in Mischpulten meist gleichbedeutend mit Effekt-Send-Wegen.
Ausspielweg bei Mischpulten beispielsweise für die Versorgung von Effektgeräten,
Monitor oder Kopfhörerwegen, wird unterschieden in Pre Fader und Post Fader
Pre/Post.
TOP
B
Balance (BAL)
Regler in Stereo-Eingangskanälen bei Mischpulten für die Gewichtung der Lins-Rechts-Verteilung
des Stereosignals. Eine Vermischung der beiden Signalseiten, wie sie bei einem
doppelten Panorama geschehen würde, findet nicht statt.
Balanced
Englisch für symmetrisch.
Bandpaß (Filter)
Ein Hochpaß- und ein Tiefpaßfilter hintereinandergeschaltet, das so eingegrenzte
Frequenzband wird durchgelassen.
Bandsperre
Ein Hochpaß- und ein Tiefpaßfilter parallelgeschaltet. Das so eingegrenzte
Frequenzband wird unterdrückt.
Bank-Select
MIDI-Befehl, schaltet nicht einzelne Klangprogramme sondern ganze Programmbänke
um. Siehe z.B Program Changes.
Bit
Begriff aus der Coputertechnik. Eine Stelle einer Binärzahl, kennt nur die
Ziffern 0 und 1.
Bios
Abk. für Basic Input Output System - das Grundgedächtnis des Rechner-Mainboards,
das dort permanent in einem entsprechenden Speicherbaustein gesichert ist.
Das Bios wird bei Hochfahren des Rechners als erstes gestartet und stellt
dem Betriebssystem dann grundlegende Funktionen zur Verfügung.
Boost
engl. für erhöhen. Allgemein für die Verstärkung von Signalen. Regelbereich
bei einem Pegelregler, in dem eine Anhebung des Signalpegels relativ zum Arbeitspegel
stattfindet.
BPM
Abk. für Beats Per Minute, also Zählzeiten pro Minute. Beats Per Minute. Musikalische
Tempoangabe in Schlägen pro Minute
Bus
Im Computerjargon allgemeine Bezeichnung für Daten-, Adreß- und Steuerleitungen.
Englische Bezeichnung für "Summe".
Bus-Breite
gibt an, wie viele Bits gleichzeitig über den Bus transportiert werden können,
also die Zahl der parallelen Leitungen.
Busmaster-Karten
Rechner-interne Zusatzkarten, z. B. für den Pci-Bus, die den Datentransfer
mit dem Systemspeicher ohne Hilfe der CPU durchführen und diese so entlasten
können.
Bypass
Schaltfunktion, mit der eine Bearbeitungsstufe umgangen wird, etwa die Klangregelung
oder ein Effektgerät.
Byte
Begriff aus der Computertechnik, ein Byte besteht aus 8 Bit. Eine achtstellige
binäre Zahl.
TOP
C
Carrier
Eigentlich Trägersignal, in der (A)FM-Synthese wird damit der Operator bezeichnet,
dessen Ausgangssignal an die Audioausgänge weitergeleitet wird.
Cartridge
Auswechselbarer Datenträger. Kann Diskette, Wechselfestplatte oder ROM/RAM-Karte
sein.
CD-Audio
Abk. für Compact Disc - Audio. Derzeitiger Standard für Stereo-Musik-CDs:
44,1 kHz Samplingrate und 16 Bit.
CD-R
Abk. für CD-Recordable. Bezeichnung für CD-Rohling, in den man mit Hilfe eines
CD-R-Recorders digitale Daten einbrennen kann (nicht löschbar).
CD-R-Recorder
auch CD-Brenner oder Toaster genannt.
Gerät zum Brennen von CD-R´s, das in der Regel auch als CD-Rom-Laufwerk genutzt
werden kann.
CD-Rw
Abk. für CD-ReWritable, wie CD-R, jedoch lösch- und wiederbespielbar. Erforderte
spezielle CD-Rw-Recorder und Rohlinge, die noch relativ teuer sind.
CPu
Abk. für Central Processing Unit. Hauptprozessor, der maßgeblich für die Gesamtleistung
des Rechners verantwortlich ist.
Crossfade
Überblendung zweier Signale.
Cue
Bei Mischpulten Bezeichnung für Pre-Fader-Aux-Wege, von ihrer Verwendung bei
Aufnahmen für die Kopfhörermischung abgeleitet ("to cue"= sich nach jemandem
richten)
Cue-List
Liste mit Zeitpunkten, an denen bestimmte Arbeiten ausgelöst werden.
Cut
Engl.: Beschneiden. Regelbereich der Absenkung des Signalpegels relativ zum
Arbeitspegel. Auch Kennzeichnung des steilflankigen Hochpaßfilter & Trittschallfilter
im Eingang, vereinzelt auch für Mute bei Mischpulten.
Cycle
Kontinuierliche Wiedergabe/Aufnahme beim Sequencer (Loop).
TOP
D
DA-Wandlung
Abk. für Digital/Analog-Wandlung. Umwandlung digitaler in analoge Audio-Daten
mittels Sampling.
Datenkompression
Aus der Computertechnik stammende Möglichkeit, über eine Kontrollsummenberechnung
auf Daten rückzuschließen und dadurch diese Daten in der eigentlichen Speicherung
wegzulassen.
dB
Abk. für Dezibel.
Logarithmisches Verhältnismaß. Relativmaßeinheit für Pegel in der Tonstudiotechnik.
Erhöht man einen Pegel um 6 dB, wird beispielsweise die Signalspannung verdoppelt.
DCA
Englische Abkürzung für "Digital Control led Amplifier" (Verstärker).
DCF
Englische Abkürzung für "Digital Control led Filter" (Filter).
DCO
Englische Abkürzung für "Digital Controlled Oscillator". Diese Bezeichnung
gilt grundsätzlich für alle Oszillatoren in digitalen Synthesizern. Bei analogen
Synthesizern steht DCO für einen Oszillator, bei dem die Tonhöhe digital gesteuert
wird die Schwingungserzeugung jedoch analog erfolgt. Solche DCO´s kommen zum
Beispiel bei den Juno-Synthesizern oder derJX-Serie von Roland vor. DCOs können
sich zwar im Gegensatz zu VCO`s nicht verstimmen, doch klingen polyphone Synthesizern
dadurch etwas steriler, da gerade die leichte Verstimmung Leben in den Klang
bringt.
Decay
Zeit, die eine Hüllkurve benötigt, um vom höchstmöglichen Wert auf den Sustainpegel
abzufalle: auch Abklingzeitgenannt Hüllkurve, Attack, Sustain, Release.
Delay
Engl. für Verzögerung. Synonym für ein Delayprozessor und für Echo.
Destruktiv
Destruktive Audio-Bearbeitung bedeutet immer, daß die Audio-Daten der Audiodatei
selbst verändert werden, also nicht nur Zusatz- bzw. Wiedergabe-Parameter
von der Operation betroffen sind.
Digital
Wörtlich: Durch Zahlen ausgedrückt.
Digitalisieren: Bilder, Töne in Zahlenkolonnen umwandeln, auf Basis des binären
Zahlensystems mit den beiden Ziffern 0 und 1. Im Gegensatz zur Analogtechnik,
in der ein Synthesizerklang in Schaltkreisen direkt entsteht, errechnet ein
Digitalsynthesizer seinen Klang. Das Ergebnis der Berechnungen wird am Ausgang
wieder in analoge Schwingungen gewandelt.
DIMM
Abk. für Dual In-live Memory Module. Platine mit RAM-Speicherbausteinen, die
in entsprechende Slots auf der Hauptplatine des Rechners eingesteckt wird.
Direct Sound
Von Microsoft entwickelte Treiber-Architektur zur Wiedergabe von Audiodateien.
DirectX
manchmal auch gleichgesetzt mit ActiveX. Ein kostenloses Paket von Software-Schnittstellen,
das Programmen den direkten und damit schnellen Zugriff auf Hardware-Funktionen
ermöglicht. Wurde von Microsoft vorrangig für die Spiele-Programmierung konzipiert.
Kann in VST zur Soundkarten-Anbindung genutzt werden, falls entsprechende
Treiber vorhanden sind. Weiterhin als Schnittstelle für bPlug-Ins einsetzbar
- dort auch Direct Show genannt.
Disk At Once
Modus im Einsatz von CD-R-Recordern: Dabei werden alle Tracks ohne Unterbrechung
auf die CD-R geschrieben. Dieser Modus ist im Allgemeinen notwendig, um CDs
im bCn-Audio-Format zu beschreiben. Nicht alle bCn-R-Recorder können in diesem
Modus arbeiten.
DMA
Abk. für Direct Memory Access - direkter Speicherzugriff. Datenübertragungsverfahren,
bei dem der Datentransfer zwischen Systemkomponenten ohne die Hilfe der CPu
erfolgt.
Dreiecksschwingung
Eine der vier klassischen Synthesizerwellenformen, enthält nur ungerade Obertöne.
Deren Lautstärke mit steigender Ordnungszahl sehr rasch abfällt. Klangcharakter
dumpf, flötenähnlich.
Druckdynamik
Auch Aftertouch oder Channel Pressure. Pressen und Drücken einer bereits angeschlagenen
Taste erzeugt MIDI-Befehle (Channel Pressure), die für alle klingenden Noten
gelten. Poly Pressure ermittelt diesen Wert für jede Taste einzeln.
Drum Map
Dient der Zuordnung von Schlagzeugklängen auf einzelne Tasten. Eerleichtert
die Arbeit in einem Drum-Editor.
DSP
Abk. für Digital Signal Processor. Computer-Chip, der speziell für Audio-Berechnungen
konzipiert ist. Auf einigen Soundkarten zur prozessorunabhängigen Berechnung
von Effekten etc. integriert.
Ducker
Umkehrung des Noisegate-Effekts. Überschreiten des Threshold-Pegels sorgt
für das Schließen des Gates. Wird vor allem im Zusammenhang mit Steuerungen
durch den Key-Eingang verwendet.
Dump
Der Speicherinhalt eines Instrumentes wird per MIDI übertragen, z.B. zur Datensicherung
auf einem Rechner.
Dump-Request
Ein Gerät wird per MIDI aufgefordert, seinen Speicherinhalt zu senden.
Duplex
Begriff, der ursprünglich aus der Frühzeit der Telegrafie stammt. Der Duplex-Modus
bezeichnet u. a. den Parallelbetrieb von Audio-Ein- und Ausgängen bei Soundkarten:
Halbduplex bedeutet, daß eine Soundkarte nicht gleichzeitig aufnehmen und
wiedergeben kann. Vollduplex steht für uneingeschränkten Parallelseinsatz
von Ein- und Ausgängen.
Duration
Dauer eines Ereignisses, z.B. Notenlänge u.a...
DVD
Abk. für Digital Versatile Disk. Designiertes Nachfolge-Format der heutigen
CD. Zur Speicherung von Video- und Audio-Daten, große Speicherkapazität von
siebzehn Gigabyte (entspricht 25 herkömmlichen CDS). Format für Audio-DVD
voraussichtlich 24 Bit/96 kHz (noch nicht verabschiedet).
Dynamik
Synonym für Unterschiedlichkeit eines Parameters bei verschiedenen Tönen,
meist Lautstärke
Dynamikprozessor
Elektronisches Gerät, das die Lautstärke eines Signals abhängig vom Pegel
des Signals beschneidet oder ausdehnt. Typische Vertreter: Kompressor, Expander
sowie Noisegate und Ducker.
Dynamikumfang
Wert der beschreibt, bis zu welcher Pegeldifferenz Signale vom Gerät erkennbar
verarbeitet werden.
TOP
E
Eckfrequenz, (Cutoff)
Angriffspunkt eines Filters, ab diesem Punkt beginnt die Filterwirkung, und
mit dieser Tonhöhe schwingt es auch bei Selbstoszillation. Identisch mit Kennfrequenz
und Grenzfrequenz.
Edit
Verändern / Bearbeiten von Daten.
Editbuffer
Zwischenspeicher beim Editieren. Der veränderte Klang kann so mit dem Ausgangsprogramm
verglichen werden.
Editor
Bearbeitungsfenster im Sequencer. Sstellt MIDI-Daten grafisch in Form von
Noten, Listen, Balken o.ä. dar, erlaubt gezielte Bearbeitung.
E-IDE
Abk. für Enhanced IDE. Erweiterte Nachfolge des -ADE-Standards.
Eisa
Abk. für Extended ISA. Erweiterte Nachfolge des Isa-Bus mit 32 Datenleitungen.
Enhancer
Aufhellung eines Signals auf psychoakustischem Wege larch dynamische Verstärkung
des hohen Frequenzboands + Exciter
EQ / Equalizer
Kürzel für Equalizer, häufig Kennzeichnung der Bypass-Taste zum Aktivieren
und Deaktivieren der Klangregelung bei Mischpulten.
Exciter
Aufhellung eines Signals auf psychoakustischem Wege durch das Hinzufügen von
nicht im Original vorhandenen Obertönen durch kontrollierte Verzerrungen.
Fader
Engl.: Schieberegler. Eigentlich spezielle Bauform eines Regelbaren Widerstands
im Mischpult.
TOP
F
Faderbox
MIDI-Controller, der ausschließlich frei belegbaren Regler (Fader, Knöpfe)
bereitstellt, die beliebige MIDI-daten senden können.
Farbtiefe
bezeichnet, wie viele verschiedene Farben das Rechner-Grafiksystems gleichzeitig
darstellen kann bzw. soll. Gebräuchlich sind 8 Bit (256 Farben/Low Color),
16 Bit (Tausende Farben/High Color) und 32 Bit (Millionen Farben/True Color).
Hohe Werte bieten ansprechende Optik, belasten jedoch den Rechner stark.
FIFO
Abk. für First In First Out. Puffer-Struktur für Zwischenspeicher. Daten werden
exakt in der Reihenfolge ausgegeben, in der sie auch in den Zwischenspeicher
fließen.
Filtersweep
Eine besondere Filtermodulation. Das möglichst resonierende Filter wird durch
die Filterhüllkurve langsam geöffnet und langsam wieder geschlossen.
Floating-Subgroup
Subgruppensystem bei Mischpulten, das ohne dezidierte Subgruppenmaster arbeitet
und stattdessen in jedem Kanal die Möglichkeit vorsieht, diese Funktion zu
übernehmen. Mit Floating-Systemen kann man nach dem "Inline" als auch dem
"Split" Prinzip arbeiten.
Formamen
Betonte Frequenzbereiche im Frequenzspektrum, die bei Veränderung der Tonhöhe
nicht mittransponiert werden. Werden im Sampler Audiosignale mit ausgeprägtem
Formantanteil transponiert, etwa menschliche Stimmen oder Streichinstrumente,
wird der Charakter des Klangs stark verfälscht (Beispiel: Micky-Maus-Stimme
bei transponierter Sprache)
FPU
Abk. für Floating Point Unit - Rechner-Baustein, Teilbereich oder auch nur
ein Algorithmus, der für Fließkomma-Berechnungen zuständig ist. Diese Operationen
werden bei Audio-Echtzeitberechnungen besonders oft in Anspruch genommen.
Frequenz
Physikalisch: Anzahl der Schwingungen pro Sekunde, Maßeinheit Hertz (Hz).
Frequenzgang
Kennzeichnung der Frequenzabhängigkeit einer Signal.
Frequenzmodulation
Beeinflussung der Tonhöhe, kann sich als Tonhöhenverschiebung (Modulation
durch Hüllkurve) oder Vibrato (durch UFO) äußern. Schwingt die Modulationsquelle
jedoch sehr schnell (im Audiobereich), entstehen völlig neue Klänge, die sich
auf andere Art nicht erzeugen lassen.
TOP
G
Gain
im Audio-Bereich allgemeiner Begriff für Pegel. Bezeichnet bei Filtern den
Grad der Anhebung/Absenkung; Angabe in bdB.
General MIDI Standard, (GM)
Herstellerübergreifende Standardisierung von Klangerzeugern, ursprünglich
von Roland entwickelt. Auflagen: 16fach multitimbral, 24stimmig, Schlagzeugklänge
pro Taste, 128 verschiedene Klänge aus dem Bereich der Naturimitate, deren
Namen und Charakter mit einem ebenfalls standardisierten Program-Change-Befehl
übereinstimmt. wurde erweitert durch GS-Standard, der auch interne Effekte
standardisiert.
Geräuschspannungsabstand
Auch Fremdspannungsabstand oder einfach Rauschabstand: Pegeldifferenz zwischen
Pegel ohne Audiosignal und einem Normpegel. Je größer der Betrag, umso besser
der Wert.
Ghost-Part
Begriff aus Cubase, eine Kopie der Originalaufnahme, enthält keine eigenen
MIDI-Daten, spart Speicherplatz bei vielfacher Wiederholung desselben Parts.
Glockencharakteristik
Minenfilter bei Mischpulten haben eine Glockencharakteristik. Dabei werden
Frequenzen um eine Kennfrequenz herum gleichmaßen angehoben oder abgesenkt.
Grenzflächenmikrofon
Spezielles Mikrofon.
Kapsel ist plan in ein Brett o.ä. eingelassen und simuliert so die Verhältnisse
an einer akustischen Grenzfläche (Wand, Decke, Boden). Dadurch sehr gerader
Frequenzgang, keine Richtwirkung, eignet sich hauptsächlich für Raummikrofonierungen
und die Einzelaufnahme akustischer Instrumente.
TOP
H
Halbduplex
siehe Duplex
Hexadezimal
Zahlensystem mit 16 Ziffern (0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9,A,B,C,D,E,F), Beispiel
: Hex F0 = dezimal 240.
Hi, HF, High Frequency
Höhenfilter bei Mischpulten der typischerweise den Bereich ab 6 kHz oder 8
kHz beeinflußt, meist + Kuhschwanzcharakteristik.
HM, HMF, High Mid Frequency
Minenfilter mit Glockencharakteristik, typischerweise im Frequenzbereich oberhalb
von 1 kHz.
Hochpaßfilter
Unterdrückt Frequenzen unterhalb seiner Eckfrequenz.
Hüllkurve
Neben dem LFO der wichtigste Baustein im Synthesizer, um zeitliche Veränderungen
( Modulationen) im Klang zu bewirken. Eine Hüllkurve ist ein Steuersignal,
das einen einstellbaren Verlauf besitzt, und das normalerweise durch einen
Tastendruck auf der Klaviatur ausgelöst wird. Man unterscheidet für gewöhnlich
zwei Hüllkurven-Varianten: Die ADSR-Hüllkurve und die etwas aufwendigere TimelLevel-Hüllkurve.
ADSR steht als Abkürzung für "Attack", "Decay", "Sustain" und "Release". Wenn
eine ADSR-Hüllkurve ausgelöst wird, beginnt sie immer beim Pegel Null und
steigt dann auf den Maximalpegel an. Die Anstiegszeit regelt der Parameter
Attack. Hat die Hüllkurve den Maximalpegel erreicht, dreht sie sofort um und
sinkt auf den einstellbaren Sustain-Wert ab. Wie schnell dieses Absinken geschieht,
bestimmt der Parameter Decay. Der SustainPegel wird so lange gehalten, bis
die Taste losgelassen wird. Dann sinkt die Hüllkurve wieder auf den Nullwert
ab, wobei die Absinkgeschwindigkeit mit dem Parameter Release bestimmt wird.
Bei den meisten Synthesizern von Moog bestimmte der Decay-Regler auch die
Release-Zeit.
TOP
I
IDE
Abk. für Integrated Device Flectronics. Bus zur Anbindung von IDE-Festplatten,
auch AT-oder ATA-Festplatten genannt. Der PC muß dazu über einen bIsA-Bus
verfügen.
Init
Abk. für Initalisierung aufrufbare Voreinstellungen, um eine definierte Basis
bei der Klangprogrammierung zu haben.
Inline
Mischpultprinzip, das den Eingangssignalweg für die Aufnahme auf die Mehrspurmaschine
und den Monitorweg für die Wiedergabe von der Bandmaschine räumlich in einem
Kanalzug vereint.
Insert
Einschleifpunkt; Unterbrechung eines Signalwegs, um zusätzliche Bearbeitungsstufen
und Effektgeräte in den Signalweg einzufügen. Sollte bei Mischpulten mindestens
in jedem Eingangskanal und in der Stereosumme vor dem Fader vorhanden sein.
Interface
Standardisierte Schnittstelle zwischen zwei elektronischen Geräten, die nicht
mit den gleichen Steuersignalen arbeiten.
Interrupt
auch IRQ, Bezeichnung für numerierte Datenleitungen (Standard 0 bis 15), über
die Zusatzkarten die Aufmerksamkeit der bCPu anfordern können. In einem Windows-PC
benötigt meist jede Zusatzkarte einen eigenen Interrupt. Nicht-zeitkritische
Komponenten können sich unter Umständen einen Interrupt teilen (Interrupt
Sharing).
I/O
Abk. für Input/Output, also Eingang/Ausgang.
IRQ
siehe Interrupt.
ISA
Abk. für Industrie Standard Architektur. Bus mit 16 Daten- und 24 Adreßleitungen,
der ursprünglich für 286er PCs entwickelt wurde. Für Sound- und andere Peripherie-Karten
wenig empfehlenswert, da zusätzliche Prozessorbelastung. Wird auch als AT-Bus
bezeichnet. Nachfolger ist E-ISA.
TOP
K
Kammfiltereffekt
Spezielle, regelmäßige Obertonauslöschung, die bei der Mischung identischerjedoch
zeitlich versetzter Signale oder von Signalen mitfrequenzabhängiger Phasenverschiebung
auftritt. Stellt man den Frequenzgang eines Signal mit diesen Auslöschungen
grafisch dar, entsteht eine Kurve, die an einen Kamm erinnert.
Kammfilter
Filterkurve mit vielen steilen Einkerbungen, ähnlich einer Kammform. Klingt
stark verfärbt und ist deshalb meist ein unerwünschter Nebeneffekt, der z.
B. durch Phasenverschiebungen entstehen kann.
Karaoke
Japanisch für Unterhaltungsveranstaltung, Playbacksingen von bekannten Originalhits,
Text wird synchron zum Lied auf einem Bildschirm eingeblendet.
Key Window
Erweiterung des Tastatur-Splits; Klänge lassen sich auf bestimmte Tastaturbereiche
eingrenzen, z.B. von C3 bis C4. Daraus ergeben sich umfangreichere Klangkonstellationen
als mit normalen Splits.
Key-Eingang
Spezieller Anschluß bei Noisegates. Ein Audiosignal im Key-Eingang löst das
Gate unabhängig vom hörbaren Eingangssignal aus. Auch Kompressoren können
den Regelvorgang unabhängig vom Eingangssignal auslösen, hier meist mit Sidechain
bezeichnet.
Keyboard Scaling Curve
Ergänzung zum Keyboard Tracking: Zusammenhang zwischen Tastaturposition und
zu steuerndem Parameter ist nicht mehr linear, sondern z.B. exponentiell Parameter.
Keyboard-Tracking
Das Keyboard-Tracking beschreibt die Abhängigkeit eines Parameters von der
gespielten Note. Die Tonhöhe beispielsweise folgt den auf der Tastatur gespielten
Noten meistens mit einem Keyboard-Tracking von 100 I (ein Halbtonschritt auf
der Tastatur bewirkt eine Tonhöhenänderung von einem Halbton). Das KeyboardTracking
spielt aber auch bei i Filtern eine wichtige Rolle: Wenn ein Tiefpaßfilter
über die ganze Tastatur in gleicher Weise wirken soll, dann muß seine Kennfrequenz
der Tonhöhe des gespielten Klangs folgen, da hohe Noten sonst zunehmend dumpfer
werden
Koaxialer Ein/Ausgang
Synonym für Digitalschnittstelle zur unsymmetrischen Übertragung eines Stereosignals
nach dem S/PDIF-Protokoll. benutzt Cinch-Anschlüsse; ist kompatibel zum AES/EBU-Protokoll,
das jedoch symmetrisch und mit höheren Spannungswerten überträgt. S/PDIF-Schnittstellen
können auch optisch ausgeführt sein.
Kompressor
Dynamikprozessor, der ein Signal missteigendem Pegel leiser regelt. Steigt
der Eingangspegel um 10 dB, steigt der Ausgangspegel des Kompressor nur um
beispielsweise 6 dB, je nach Kompressionsgrad (Ratio). Findet ab einem bestimmten
Pegel (threshold) kein Lautstärkezuwachs mehr statt, spricht man von Begrenzung
oder Limiting.
Konsole
Englische Bezeichnung für ein größeres Mischpult.
Kuhschwanzfilter
Equalizer-Charakteristik, die ab einer gewissen Kennfrequenz alle darüber
oder Barunterliegenden Frequenzen um denselben Betrag verstärkt oder dämpft.
Kuhschwanzfilter arbeiten anders als Tiefpaßfilter von Synthesizern, deren
Dämpfung mit zunehmender Entfernung von der Kennfrequenz zunimmt. Lag Glättungsprozessor,
eine Besonderheit der OberheimSynthesizer Xpander und Matrix: Änderungen der
Steuersignale werden verzögert und dadurch geglättet; eine Dreieckswelle wird
annäherungsweise zur Sinuswelle
TOP
L
Last Note Priority
Anzutreffen bei einstimmigen Synthesizern und Betriebsarten: Es erklingt immer
die zuletzt gedrückte Taste.
Latenz-Zeit
Trägheit des VST-Audio-Systems bzw- Versatz zwischen Audio und MIDI. Größte
Latenz im MME-Betrieb, kleinste Latenz bei Asio-Direkt-Anbindung. Signalverzögerung
zwischen Audio-Eingang und -Ausgang.
Laufzeitunterschied
geringer zeitlicher Versatz zwischen Audiosignalen, meist im Millisekunden-Bereich.
In der Regel nur problematisch zwischen direkt zueinander gehörigen Signalanteilen
(z. B. beiden Kanälen einer Stereo-Aufnahme) dann entstehen ->Phasenverschiebungen
und Kammfiltereffekte.
Lautstärkenhüllkurve
Die Hüllkurve, deren Verlauf die Lautstärke eines Klanges bestimmt.
LTC
Abk. für Longitudinal Time Code - Synchronisations-Signal für Video-Anbindung,
das auf der Längsspur des Videobandes neben dem Bild aufgezeichnet wird.
Layer
Klangprogramm, das mehrere Klänge übereinanderschichtet. In Logic dienen Layer
der übersichtlicheren Gestaltung des Environments.
Leslie
Typischer Orgeleffekt, hervorgerufen durch zwei rotierende Lautsprecher in
einem Gehäuse, wird heutzutage meistens elektronisch realisiert, klingt auch
mit anderen Instrumenten sehr interessant.
Level
Engl. für Pegel. Bezeichnet auch Amplitude eines Hüllkurvenschritts + Hüllkurve.
LFO
Abkürzung für "Low Frequency Oscillator, englisch für Niederfrequenzoszillator.
Die meisten LFOs erzeugen Schwingungen von etwa 1 Hz-30 Hz, reichen also bis
knapp in den unteren Hörbereich hinein. Bei einigen LFOs reicht die höchste
Frequenz aber bis weit in den Hörbereich, und da man dann kaum noch von Niederfrequenz
sprechen kann, bezeichnet man LFOs oft auch treffender als Modulationsgeneratoren.
Genau wie ein Oszillator, bietet auch ein LFO verschiedene Schwingungsformen
an. Diese werden aber in der Regel nicht als Audio-, sondern als Modulationssignal
wirksam, denn ein LFO wird hauptsächlich dazu benutzt, periodische Veränderungen
von Synthesizerparametern zu bewirken. Typische Modulationsziele sind die
Kennfrequenz des Filters, die Frequenz des oder der VCOs, die -Pulsweite des
VCOs oder die Verstärkung des VCAs.
Limiter
Extremform des Kompressors.
Line
Engl.: Leitung. Eingang für hochpegelige Signale von Synthesizern, Bandmaschinen,
CD-Playern etc. Häufig unsymmetrisch beschaltet mit einer Eingangsimpedanz
größer 10 kOhm, Mikrofone und Plattenspieler können hier nicht angeschlossen
werden.
List Editor
Auch Grid Editor; stellt MIDI-Daten in strenger zeitlicher Reihenfolge in
einer Liste dar, ohne grafische Unterstützung.
Local Controls
Betriebsart von Tastatursynthesizern. Local On: Tastatur und Tonerzeugung
sind intern verbunden, Local Off: Tastatur gibt nur MIDI-Daten ab, interne
Klangerzeugung reagiert nur auf eingehende MIDI-Befehle, notwendig im Sequencerverbund.
Loop
Engl. für Schleife. Eine Schleife, die den Abschnitt einer einzelnen Sequenz
im Sequencer wiederholt. Endloswiedergabe eines Samples durch Loopen eines
Sampleabschnitts. Bei Hüllkurven mit Rate/Level- oder Time/Level-Struktur:
Ständige Wiederholung eines Hüllkurvensegments. Synonym für Drumloop-Samples.
TOP
M
M. ROS
Atari-Multitaskingsystem der Firma Steinberg, das den simultanen Einsatz mehrerer
Programme auf einem Atari ermöglicht.
Makro
Programmierbare und somit automatisierbare Abfolge von ansonsten nacheinander
auszuführenden Tasten/Mausaktionen. Ein Parameter, der mehrere untergeordnete
Parameter gleichzeitig beinflußt.
Mapping
Zuordnen eines Samples zu einem Tastaturbereich (Multisample).
Master-Keyboard
MIDI-Tastatur meist ohne eigene Klangerzeugung, steuert im Idealfall alle
Instrumente und Geräte eines MIDISystems, vor allem für Live-Auftritte unverzichtbar,
verfügt meist über umfangreiche Split- und Layerfähigkeiten.
Matrix-Editor
Auch Key-Editor oder Pianorollendarstellung. EditorFenster eines Sequencers,
das MIDI-Noten entsprechend ihrer Dauer in Form von Balken unterschiedlicher
Länge auf einem Raster, einer Matrix, darstellt.
Mellotron
Urahn des Samplers aus den 60er Jahren, jeder Taste spielte ein Stück Tonband
in einer Endlosschleife ab, verschiedene Klanghfarben waren abrufbar.
Metronom
Einfaches, akustisches Signal (click). Gibt Metrum an, meist in Viertelnoten.
Mic (Microphone)
Eingang für Mikrofone. Immer symmetrisch beschaltet mit einer Eingangsimpedanz
größer 1 kOhm, regelbare Pegelanhebung bis rund 60 dB mit dem Eingangsverstärker.
MIDI
Abk. für Musical Instruments Digital Interface. Kommunikationsstandard zwischen
elektronischen Musikinstrumenten, 1983 zum erstenmal im Prophet 600 realisiert
und im DX7 im großen Stil serienmäßig eingebaut. Standardisierte Schnittstelle,
mit der sich Synthesizer, Computer und andere Geräte koppeln lassen und untereinander
Noten, Controller, Taktsignale oder Sounds austauschen können. MIDI legt das
Datenformat und die Anschlüsse für alle Hersteller einheitlich fest.
MIDI-Clock
MIDI-Systemechtzeitmeldung. 24mal pro Viertelnote wird ein Status-Byte übertragen,
einfachste Art der Synchronisation von Sequencern.
MIDI-Kanal
Teil des Status-Bytes bei kanalbezogenen Daten wie Noten und Controllern,
es gibt 16 MIDI-Kanäle pro MIDI-Port, also 16 verschiedene Empfänger, die
getrennt mit Daten versorgt werden können.
MIDI-Standard-File
Auch MIDI-File; Dateiformat, das die Übertragung von MIDI-Daten (auch ganzer
Songs) in Sequencer jedes beliebigen Herstellers ermöglicht.
Mikrofonvorverstärker
Externe Form der Eingangsstufe eines Mischpult, die auf die Impedanz eines
Mikrofons abgestimmt ist und symmetrisch übertragene Signale verarbeiten kann,
an Mikrofonvorverstärker werden höchste Qualitätsanforderungen gestellt.
Mix
Häufig Kennzeichnung der Auswahltaste für die Masterschiene bei Inline-Pulten.
MME
Abk. für Multimedia Extensions. Windows "eigene", standardisierte Software-Schnittstelle
für MultimediaAnwendungen.
Modulationen
Daß Klängen sich verändern, scheint selbstverständlich. Alle natürlichen Klänge
haben einen Lautstärkeverlauf, und auch Tonhöhe und Klangfarbe ändern sich
im Zeitverlauf. Wenn sich ein Klang in keiner Weise ändert, empfindet man
ihn als äußerst langweilig. Beim Synthesizer sind die Modulationen für klangliche
Veränderungen zuständig. Mit Modulation ist gemeint, daß eine Schaltung des
Synthesizers (eine Modulationsquelle) das Verhalten einer anderen Schaltung
(eines Modulationsziels) beeinflußt. Modulationsquellen sind beispielsweise
Tastatur, LFOs und Hüllkurven, Modulationsziele häufig die Tonhöhe , die Lautstärke
( Verstärker) und die Kennfrequenz des Filters. Wie stark die Modulationsquelle
das Modulationsziel beeinflußt, bestimmt die Modulationsintensität (englisch
meist Amount oder Depth). Dieser Parameter kann entweder bei der Modulationsquelle
oder dem Modulationsziel angesiedelt sein. Synthesizer mit Tastatur besitzen
meistens ein Modulationsrad (englisch Mod-Wheel), das in der Regel die Intensität
der Tonhöhenmodulation durch den LFO regelt. Meist gibt es auch ein zweites
Rad zur direkten Modulation der Tonhöhe, den Pitchbender.
Modulationsrad
Spielhilfe, Handrad, das meist MIDI-Controller erzeugt, wird vielfach zur
Vibratosteuerung eingesetzt, bei modernen Synthesizern ist Funktion des Rads
frei programmierbar, z.B. zum Öffnen des Filters.
Modulator
Auch Modulationsquelle. Baustein, der einen anderen moduliert Modulation.
Mon (Monitor)
Andere Bezeichnung für + Pre-Fader Aux-Weg. Bezeichnung des Signalwegs, der
bei Inline-Pulten das Wiedergabesignal des Aufzeichnungsgeräts führt. Regler
für die Abhörlautstärke.
Monokompatibel
Eigenschaft zweier oder mehrerer im Stereospektrum plazierter Audiosignale,
bei der Zusammenmischung der beiden Stereokanäle auf einen Monokanal keine
Lautstärken- oder Klangveränderungen zu erleiden. Wichtig beim Rundfunkeinsatz
oder bei DancefloorProduktionen für Discotheken. Die Monokompatibel ist immer
dann gefährdet, wenn zwei Signale stark unterschiedliche Phasenbezüge aufweisen.
Monophon
Fremdwort für "einstimmig". Das Gegenteil von polyphon.
Motor-Fader, Moving Fader
Fader (oder auch Drehregler), der die Reglerstellung über eine eingebaute
Sensorik messen und über einen Motor einstellen kann. Sehr übersichtliches,
jedoch mechanisch aufwendiges und teures Verfahren für eine Automation.
Multiclient-Betrieb
Mehrere Applikationen können gleichzeitig auf einen Treiber zugreifen.
Multimode
Bei einem Klangerzeuger können mehrere Klangprogramme auf unterschiedlichen
MIDI-Kanälen gleichzeitig spielen das Gerät ist somit multitimbral.
Multimodefiilter
Mehrbetriebsartenfilter, kann je nach Instrument als Tief-, Hoch-, Bandpaß-oder
gar Bandsperrenfilter geschaltet werden.
Multisample
Verteilung von mehreren Samples eines Instruments in unterschiedlicher Originaltonhöhe
auf der Tastatur; begrenzt die maximal nötige Transposition, da ein Sample
nur noch wenige Tasten abdecken muß, reduziert die Nebeneffekte der Transponierung,
erhöht dadurch die Natürlichkeit eines imitierten Instruments.
Multitasking
Beschreibt die Fähigkeit, mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeiten zu können.
Spezielle Fahigkeit des Betriebssystem eines Computers; kann mehrere Programme
gleichzeitig betreiben.
Mute
Engl.: stumm. Schalter, der den gesamten Kanalzug bei Mischpulten von sämtlichen
Ausgängen abschaltet.
TOP
N
Nahfeldmonitor
Studioabhörlautsprecher, die von ihrem Abstrahlverhalten so konzipiert sind,
daß sich ein korrekter Frequenzgang in etwa ein bis zwei Meter Entfernung
(Nahfeld) einstellt.
Nicht-Destruktiv
Nicht-Destruktive Audio-Bearbeitung bedeutet immer, daß die Audio-Daten der
bAudiodatei selbst nicht verändert werden, sondern nur die Zusatz- bzw. Wiedergabe-Parameter
von der Operation betroffen sind, also die Regions bzw. Segmente.
Noisegate
Regelverstärker, läßt das Eingangssignal 1:1 zum Ausgang passieren, wenn es
einen Schwellwert (Threshold) übersteigt. Erreicht das Eingangssignals den
Thresholdpegel nicht, bleibt der Ausgang stumm. Statt einer vollen Stummschaltung
kann auch nur eine Pegelreduzierung erfolgen.
Noten-Editor
Editor-Fenster in einem Sequencer, das MIDI-Daten in traditioneller Notation
darstellt.
Nulldurchgang
Stelle, an der die Schwingung von der positiven in die negative Halbwelle
übergeht oder umgekehrt. Meist schneidet die Schwingung die X-Achse am N.
TOP
O
Oberton
Nach der Theorie des Mathematikers Fourier kann jede Schwingungsform als eine
Summe von Einzelschwingungen angesehen werden. Diese "Teiltöne" haben eine
Sinusform, die nicht weiter zerlegt werden kann, und stehen in ganzzahligen
Frequenzverhältnissen zum tiefsten Teilton, dem Grundton. Dieser bestimmt
die wahrgenommene Tonhöhe des Klangs, die Frequenzen und Pegel der anderen
Teiltöne (der Obertöne) bestimmen die Klangfarbe. In Synthesizern wird die
Klangfarbe von Signalen (und damit das Pegelverhältnis ihrer Obertöne) meist
mit Filtern verändert.
Omnimode
Die MIDI-Betriebsart Omni-On: Ein Gerät empfängt/sendet auf allen 16 MIDI-Kanälen
gleichzeitig, was den Aufbau eines komplexen MIDI-Systems unmöglich macht
MIDI.
Operator
Yamaha-eigene Bezeichnung für einen digitalen, Oszillator, der sowohl als
Träger als auch als ' Modulator fungieren kann Frequenzmodulation.
Optical Disk
Eigentlich: Magneto Optical Disk (MOD).
Computermassenspeicher, bei dem die Daten durch einen Laser in das Speichermedium
eincodiert und ausgelesen werden. Akai DD1000 & Akai DD1500 (Ben Liebrand
machte seine Grandmixe u.a. mit einer dieser Recorder, da Timestretching mit
diesen Recordern in "Echtzeit" möglich war.)
Optischer Anschluß
Anschluß zur Übertragung der digitalen Audiodaten eines DAT-Recorders oder
Samplers nach dem S/PDIFProtokoll. Statt einer Spannungsübertragung wie beim
koaxialen Anschluß werden die Daten durch Lichtimpulse in einem Lichtleiter
übertragen.
Oszillator
Der Oszillator ist im Synthesizer für die Erzeugung von Schwingungsfarmen
im Hörbereich zuständig. Die Frequenz eines Oszillators kann durch Modulationsquellen
gesteuert werden, die Oszillatoren heißen daher VCO (Voltage Controlled Oscillator)
oder DCO (Digital Controlled Oscillator). Die Schwingungsform eines Oszillators
dient bei der Subtraktiven Synthese als klangliches Ausgangsmaterial, von
dem Filter und Verstärker etwas "subtrahieren", also abziehen können (nämlich
Obertöne beziehungsweise Pegel). Ein Oszillator bietet mindestens die Schwingungsformen
Sägenzahn und Rechteck, bessere Oszillatoren können auch nach Peak, Dreieck,
Sinus oder Kombinationen davon erzeugen.
Out
Häufig Kennzeichnung der Bypass-Taste zum Aktivieren und Deaktivieren der
Klangregelung bei Mischpulten.
TOP
P
Pad
Engl.: Polster; Pegelabsenkung am Eingangsverstärker zur Anpassung sehr hochpegeliger
Signale, Absenkung in der Regel 20 dB.
Pan, Panorama
Regler zur Verteilun des Mono-Signals eines Kanals auf die linke und regte
Seite einer Stereoschiene.
Parameter
Veränderliche Größe, in einem elektronischen Musikinstrument z.B. Tonhöhe,
Filterfrequenz, Lautstärke, Anschlagsempfindlichkeit etc.
Part
In Roland-Synthesizern Bezeichnung für ein Multimode-Instrument. Die kleinste
Arrangiereinheit (Sequenz) in Cubase.
Partial
Engt. für Oberton/Teilton. Roland-eigene Bezeichnung für eine Synthesizerstimme
aus Oszillator, Filter, Verstärker und Modulationsquellen, gilt für die Produktreihe
rund um den Oszillator + Filter.
Pascal
Computerprogrammiersprache, die auf allen gängigen Personal-Computern verfügbar
ist
Patch
Synonym für KlangProgramm stammt aus der Zeit, in der modulare Synthesizer
noch durch das Stecken von Patch-Cords (Verbindungskabel) programmiert wurden.
Hierarchie-Ebene in Roland-Synthesizern.
Pattern
Kombination von mehreren Sequenzen im Sequencer oder Drumcomputer. Abfolge
mehrerer Pattern. bildet einen Song typischer, pattern-orientierter Sequencer
ist Notator. Zeitgemäßer sind an Bandmaschinen orientierte Sequencer (Cubase,
Logic).
Peak
Kurzzeitige Pegelspitze.
Pegel
Maß für die Stärke eines Signals, wird in dB angegeben.
Performance
Slang: Leistungsfähigkeit eines Systems. Oberste Hierarchie-Ebene in Roland-Synthesizern
bestehend aus Parts, Effekten, Splits und Layer.
PC
ursprünglich allg. Abk. für Personal Computer. Heute eher gebräuchlich zur
Bezeichnung von WindowsRechnern im Gegensatz zu Macintosh-Rechnern, Etwas
verwirrend ist dabei die Bezeichnung der im Macintosh verwendeten (von Motorola
und IBM entwickelten). Prozessor Familie der PowerPCs (Power Macintosh).
PCI
Abk. für Peripheral Component Interface. Bus Standard von Intel. Zur Zeit
der empfehlenswerteste Standard für Zusatzkarten, da im Gegensatz zu bIsA
kaum Prozessorbelastung
PCI Bridge
Controller-Chip, über den der Pcr-Bus mit der CPU kommuniziert. Als Bindeglied
bei Rechnern mit vielen Pci-Steckplätzen (meist ab vier) zwischen den verschiedenen
Pci-Gruppen erforderlich.
Performance
Gesamtleistung des Rechners, die u. a. von CPU-Taktfrequenz, RAM-Ausbau und
Bus-Anbindung abhängt.
PFL
Abk. für Pre-Fader-Listening bei Mischpulten. Auf Deutsch: "Vorhören". Summenschiene
zur akustischen Kontrolle des Signals bei geschlossenem Kanal-Fader. Im Abhörsignal
werden bei der Aktivierung der PFL-Taste in der Regel die anderen Kanäle stummgeschaltet.
Phantomschallquelle
Strahlen zwei Lautsprecher das identische Signal ab, so ortet das Gehör ein
vermeintliche Schallquelle in dem Raum zwischen den beiden Lautsprechern.
Phantomspeisung
Versorgungs-Gleichspannung für Kondensatormikrofone bei symmetrischen Leitungen.
Die Spannung wird zu gleichen Teilen auf die beiden signalführenden Adern
gelegt. Keine Gefahr für ein unsymmetrisch angeschlossenes oder ein dynamischen
Mikrofon.
Phase
auch Phasenlage oder Phasenwinkel. Angabe als Winkelmaß (0 bis 360 Grad).
Eigenschaft einer Schwingung, die besonders bei der Überlagerung von Signalen
wichtig ist. Zeitliche Position der Schwingung innerhalb eines Schwingungsdurchgangs.
Entstehen im linken und rechten Kanal gegensinnige Phasenwerte, kommt es im
Mono-Betrieb (Addierung von linkem und rechtem Signal) zur Auslöschung des
Signals. Die Phase ist also entscheidend für die Monokompatibilität.
Phasenverschiebung
Zeitlicher Abstand zwischen zwei Schwingungen bzw. deren Nulldurchgängen,
dadurch können positive und negative Halbwellen aufeinandertreffen, was in
der Addition einen Pegelverlust mit sich bringt, Folge: Auslöschungen.
Pitchbend
Separater MIDI-Befehl, der eine stufenlose Veränderung der Tonhohe durch eine
Spielhilfe (Hebel oder Rad) ermöglicht.
Pitchbender
Ein Synthesizer mit Tastatur besitzt meist auch ein mit Pitchbender benanntes
Rad oder einen entsprechenden Hebel. Der Pitchbender verschiebt die Tonhöhe
und erlaubt die Nachahmung des "Töneziehens", wie es bei Gitarre, Geige, Posaune
und anderen tastaturlosen Instrumenten möglich ist. Im Gegensatz zum Modulationsrad
ist die Nullposition des Pitchbenders in der Mittelstellung, in die er nach
dem Loslassen durch eine Feder zurückgestellt wird.
Plug-In
modulare Zusatz-Software, durch die Fähigkeiten eines anderen Programms erweitert
werden können. Die internen Effektauswahl in VsT-Pc kann durch Plug-Ins in
den Formaten VST-PC und bDirectX erweitert werden.
Polymode
Die MIDI-Betriebsart Poly-On. Ein Gerät empfängt/sendet auf einem der 16 MIDI-Kanäle,
Vorraussetzung für ein sinnvolles Arbeiten mit einem MIDI-System.
Polyphonie, polyphon
Musikalisch parallele Verwendung mehrerer eigenständiger Stimmen. Technische
Fähigkeit eines Instruments, mehrere Töne frei wählbarer Tonhöhe gleichzeitig
zu erzeugen. Gegenteil Monophonie.
Pop-Up-Menü
Eine Auswahl von Funktionen, die angeboten wird, wenn ein Menü-Punkt aktiviert
wurde.
Portamento
Ein Wechsel der Tonhöhe erfolgt nicht sprunghaft, vielmehr gleitet die Tonhöhe
stufenlos in einer einstellbaren Geschwindigkeit von der Ausgangs-auf die
Zieltonhöhe.
Poti
Abk. für Potentiometer; regelbarer Widerstand. Im Studio-Slang Kurzform für
Drehregler. Bei Plattenspieler & CD PLayer findet man lange "Poti´s" z.B.
bei Technics SL 1210´er Serie.
Power Macintosh
allg. Bezeichnung für Apple-MacintoshRechner, in denen ein PPC-Prozessor,
z. B. 603e oder 604e, arbeitet im Gegensatz zur älteren Generation der 68k-Prozessoren
PPM
Peak Program Meter (Spitzenwertmesser). Pegelmesser mit kurzer Anstiegs- und
sehr langer Abklingzeit.
PPQ
Abk. für Pulses Per Quarter bezeichnet, in wieviele Zwischenwerte die zeitliche
Distanz zwischen zwei Viertelnoten aufgelöst wird. u. a. maßgebend für das
Timing eines Sequenzers.
Pre/Post
Umschalter, der eine Funktion vor (Pre) oder nach (Post) eine andere Funktion
setzt. Etwa die Umschaltmöglichkeit des Aux-Abgriffs bei Mischpulten vor oder
nach dem Fader oder der Insert-Position vor oder nach der Klangregelung.
Predelay
Engl. für Vorverzögerung; Absetzen eines Effekts vom Originalsignal durch
Verzögerung des Effektsignals.
Programmabstürze
für Windows-95-Anwender leider kein Fremdwort. Bei Einfrieren eines Programmes
(keine Reaktion mehr) !!
Programm Change
Wählt über MIDI eins von 128 Klangprogrammen aus, dabei wird nur die entsprechende
Nummer gesendet, keine Klangdaten SysEx Bank Select.
Pulsschwingung
Auch: Rechteck, eine der vier klassischen Synthesizenvellenformen, ihr Obertonaufbau
und Klangcharakter hängt von der Pulsweite ab. Sinusschwingung, Dreieckschwingung,
Sägezahnschwingung, Oberton.
Pulsweite, Pulsbreite
Das zeitliche Verhältnis von positiver und negativer Halbwelle bei einer Rechteckschwingung
nennt man Pulsweite oder Pulsbreite. Sie wird als Verhältnis 1:4 oder in Prozent
25 % angegeben. Je unterschiedlicher das zeitliche Verhältnis ist, desto dünner
klingt die Wellenform, wobei es egal ist, ob ein Verhältnis von beispielsweise
1:3 oder 3:1 vorliegt. Moduliert man die Pulsweite mit einem LEO, entsteht
der Eindruck zweier schwebend gegeneinander verstimmter Oszillatoren.
PWM
Englische Abkürzung für "Pulse Width Modulation". Modulation der Pulsweite.
TOP
Q
Quantisieren
Zeitliche Korrektur von MIDI-Events, anhand eines Zeitrasters (z.B. 16te1-Noten)
werden MIDI-Daten in der Nähe von Rasterpunkten dorthin verschoben. Bit-Breite
der entstehenden Audiodaten nach der A/D-Wandlung ("16-Bit-Quantisierung").
Bei Cubase Audio ist auch eine "Audi-Quantisierung" möglich.
TOP
R
RAM
Abk. für Random Access Memory. Arbeitsspeicher eines Computers oder Samplers.
ArbeitssPeicher, den man beliebig mit Daten füllen kann. Angabe in MB (Megabyte).
Normalerweise flüchtig, d. h., der Speicherinhalt wird nur bewahrt, bis das
Gerät ausgeschaltet wird.
Random
Engl. für Zufallswert.
Range
Engl. für Bandbreite, Bereich. Intensität eines Effekts. Ausmaß, mit dem das
Noisegate ein Signal nach Überschreiten des Thresholdpegels dämpft.
Rate
LFO-Geschwindigkeit bei Rate/Level-Hüllkurven, bezeichnet den die Geschwindigkeit,
mit dser die Hüllkurve von einem Level zum nächsten läuft, hoher Rate-Wert=hohe
Geschwindigkeit.
Rauschen
Meist ungewünschter Nebeneffekt bei Studioelektronik. Signal zum Einmessen
von Räumen und Geräten. Klangquelle bei (analogen) Synthesizern. Rauschen
ist ein zufälliges Signal, das theoretisch sämtliche Frequenzen des Hörspektrums
enthält. Man unterscheidet das höhenbetonte Weiße Rauschen und das dunkler
klingende Rosa Rauschen.
Rechteckschwingung
Pulsschwingung Pulsbreite.
Release
Zeit, die eine Hüllkurve benötigt, um vom Sustain Pegel auf Null abzufallen
Oder aber auch "Ausklingzeit".
Return
Übersetzt=Zurückkehren. Meist für Stereosignale ausgelegter Iine-Eingang bei
Mischpulten für hochpegelige Signale, wird meist direkt in die Stereosumme
eingespeist.
Ringmodulation
Smthesizermodul, verfügt über zwei Eingänge und Ausgang. Bildet Summe und
Differenz der an den Eingängen anliegenden Frequenzen (z.B. 1000 Hz an F:ngang
A und 800 Hz an Eingang B ergeben am Ausgang 200 Hz und 1800 Hz). Dient zur
Erzeugung metallischer und geräuschhafter Klänge.
Routing
engl. für Zuordnung, bezeichnet oft die Zuweisung von Ein- und Ausgängen bzw.
allgemein die Einflußnahme auf den Signalfluß.
ROM
Read Only Memory. Speicherbereich, der nur gelesen,aber nicht beschrieben
oder verändert werden kann.
Rückkopplung
Rückführendes Ausgangssignals eines Geräts oder Bausteins an seinen Eingang.
Kurzschluß im Audiosignal. Aufbauende und sich steigernde Kettenkeakrion der
Audiosignale.
TOP
S
Sample
Engl. für Probe. Meist kurzes, digitalisiertes Audiosegment, das mit einem
Sampleer, bearbeitet und abgespielt werden kann. Der kleinste Teil einer solchen
Aufnahme, also ein einzelner Amplitudenwert zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sample&Hold
Dieses Synthesizermodul dient dazu, ein sich kontinuirlich änderndes Signal
in stufige Wertesprünge umzusetzten. Das Sample&Hold-Modul hat einen Signaleingang,
einen Signalausgang und einen Steuereingang. Immer wenn am Steuereingang ein
Trigger empfangen vird, wird der am Eingang anliegende Signalwert gespeichert
und am Ausgang bereitgestellt. Dort bleibt dieser Wert erhalten, bis der nächste
Trigger einen neuen Wert in den Speicher schreibt.
Sample-Dump-Standard
MIDI-Protokoll, das die Übertragung von Samples über MIDI-Leitung ermöglicht.
Aufgrund der langsamen bertragungsrate nur bei sehr kurzen Samples zuempflen.
Sample-Editor
Ein Fenster, in dem digitalisierte Audioaufnahmen als Wellenform dargestellt
und bearbeitet werden.
Sample-Startpunkt
Die Position in einem Sample, ab der mit dem Auslesevorgangs/Abspielvorgang
begonnen wird, muß nicht übereinstimmen.
Sampleplayer
Auf Samples basierender Synthesizer; keine Möglichkeit, Klänge selbst aufzuzeichnen
und zu bearbeiten, Samples vom Hersteller fest im ROM abgelegt, Klangformung
sonst wie bei einem Analogsynthesizer (Filter, Hüllkurven etc.)
Sampler
Instrument, das analoge Eingangssignale digitalisiert, vielfältig bearbeitet
und abspeichern kann. Beim Abspielen erfolgt die Wandlung in analoge Signale,
Aufnahmen lassen sich in Echtzeit transponieren und damit musikalisch über
eine Tastatur spielen.
Samplerate
Auch Sampling-Frequenz genannt. Frequenz, mit der das analoge Audio-Material
beim Sampling abgetastet wird. Nach dem sogenannten Nyquist-Theorem kann die
höchste im Audio-Material enthaltene Frequenz maximal die Hälfte der Samplerate
betragen - bei 44,1 kHz Samplerate also z. B. maximal 22 kHz. In der Praxis
liegt dieser Wert jedoch immer noch etwas tiefer.
Samplerate-Konverter
Gerät oder Algorithmus zur Umrechnung einer Samplerate in eine andere. Diese
Umrechnung ist immer mit mehr oder weniger großen Quantisierungsfehlern, d.
h. Qualitätsverlusten verbunden.
Sampling
allg. Bezeichnung für die Umwandlung analoger in digitale Audio-Daten. Der
analogen Wellenform werden in den zeitlichen Abständen der Samplerate Proben
(engl. Samples) entnommen, wobei jedes Sample einen genauen Zahlenwert ergibt.
Diese Zahlenwerte bilden dann den digitalen Audio-Datenstrom.
Schwebung
Spezieller Klangeindruck, wenn zwei Schwingungen gleichzeitig klingen, deren
Frequenzen nur wenige Hertz auseinanderliegen. Klangbild erscheint dabei voller
und lebendiger, typische Vorgehensweise bei der Klangprogrammierung: zwei
Stimmen werden leicht gegeneinander verstimmt.
SCSI
Abk. für Small Computer Systems Interface. Empfehlenswertester Bus-Standard
zur Anbindung von AudioF estplatten, auch weit verbreitet in Samplern etc.
verschiedene Standards (SCSI1 1, 2, 3). Parallele 16-Bit-Computerschnittstelle.
Die am weitesten verbreitete und Geräte übergreifende Schnittstelle, findet
man bei Samplern, Macs, manchen Ataris und PCs, dient meist zum Anschluß von
Festplatten und CD-ROMLaufwerken.
Sequencer
Gerät oder Programm, das (musikalische) Ereignisse nacheinander abfeuert,
kann mit oder ohne Zeitbezug programmiert werden. Sonderform MIDI-Sequencer
zeichnet eingehende MIDI-Daten mit ihrer zeitlichen Position auf und gibt
sie beim Abspielen nach Belieben wieder aus.
Sequenz
Kleinste Einheit bei der Arbeit mit einem Sequencer, eine einzelne Aufnahme.
SIMM
Abk. für Single In-line Memory Module. Platine mit bRAM-Speicherbausteinen,
die in entsprechende bSlots auf der Hauptplatine des Rechners eingesteckt
wird.
Single
Ein einzelnes spielbares Klangprogramm, mehrere Singles werden in einem Multi
verwendet.
Sinusschwingung
Eine der vier klassischen Synthesizerwellenformen. Enthält keine Obertöne,
besteht nur aus dem Grundton. Klangcharakter ähnlich der Stimmgabel. Sägezahnschwingungm,
Pulsschwingung , Dreieckschwingung und Oberton.
Slate
Engl.: beschimpfen. Ursprünglich eine Bezeichnung für einen Schalter, der
bei Mischpulten das Talkbackmikrofon auf eine Summenschiene führt, um den
Musikern im Aufnahmeraum Anweisungen zu geben. Allgemein eine Signalverteilungsschiene,
die auf sämtliche Summen führt, um Pegeltöne, Ansagen o. ä. aufzunehmen.
Slot
engl. für Schlitz. allg. Bezeichnung für Erweiterungssteckplätze auf der Hauptplatine
des Rechners.
SMPTE-Timecode
Spezielles Audiosignal zur Synchronisation von Bandmaschinen, HD-Recordern,
Videorecordern usw. Die Abkürzung SMPTE (Society of Motion Picture And Television
Engineers) ist auch Synonym für Timecode generell. Der SMPTE-Timecode verschlüsselt
im Gegensatz zu MIDI-Clock nicht das Tempo, sondern die absolute Zeit, die
in Stunden, Minuten, Sekunden und Fimbildern.
Softkey
Taster auf einer Bedienungsoberfläche meist direkt unterhalb des Displays
angeordnet; seinejeweilige Funktion wird im Display angezeigt und kann somit
je nach Betriebsart unterschiedlich sein.
Solo
Funktion, mit der man einzelen Klangbausteine separat meist zu Kontrollzwecken
abhören kann. Stammt aus der Mischpulttechnik, wo einzelne Kanäle kontrolliert
werden können.
Solo-Safe
Schalter, der den selektierten Kanal bei Mischpulten von der Stummschaltung
durch Betätigung der SoloFunktion an einem anderen Kanal ausnimmt. Allein
durch Drücken von Solo-Safe wird auch kein Mute der anderen Kanäle ausgelöst.
Wird meist für Effektrückführungen benutzt, um einzelne Kanäle inklusive Effekten
zu hören.
Solo/Solo-In-Place
Schaltet bei Mischpulten außer dem selektierten Kanal alle Kanäle ab ( Mute);
im Gegensatz zur PFL Funktion kann man somit einzelne Signale in ihrer korrekten
Stereoposition und gegebenenfalls mit allen Effekten kontrollieren.
Source
Engl. für "Quelle", Kawai eigene Bezeichnung für eine Synthesizerstimme aus
Wellenformgenerator, Laustärkehüllkurve und anderen Parametern.
S/P-DIF
Abk. für Sony/Philips Digital InterFace. Standard-Format für die Übertragung
digitaler Stereo-AudioDaten. Je nach Gerät als optische oder coaxiale Schnittstelle
ausgeführt. Format ähnlich raAEs/EBu, aber mit unsymmetrischen Leitungen und
niedrigeren Spannungen. Dennoch können AEs/EBU-und S/P-DIF-Coax-Schnittstellen
oft direkt miteinander kommunizieren.
Spektrum
Kurzform von Frequenzspektrum. Sammelbegriff für alle in einem Klang enthaltenen
Frequenzen.
Split
Aufteilung der Tastatur; unterschiedliche Tastaturbereiche steuern unterschiedliche
Klänge an (extern über MIDI oder intern), z.B.: linke Hand für Bass, rechten
spielt Klavier; wichtig für Bühneneinsatz -) Masterkeyboard. Mischpultprinzip,
das den Eingangssignalweg für die Aufnahme auf die Mehrspurmaschine und den
Monitorweg für die Wiedergabe von der Bandmaschine in zwei räumlich getrennten
Kanalzügen erledigt
Spur
Bei Bandmaschinen: Einheit, die ein Monosignal aufzeichnen kann. Bei Sequencern:
Auf einer Spur befinden sich die Sequenzen, die durch die Aufnahme von MIDI-Daten
entstanden, alle Daten dieser Spur erhalten einen MIDI-Kanal und werden so
dem gewünschten Klangerzeuger zugewiesen.
Structure
Erstmals im Roland D-50 verwandter Begriff für Synthesealgorithmus. Bezeichnet
die verschiedenen Verknüpfungsmöglichkeiten von Partials und Tones untereinander
Algorithmus.
Subgruppen
Summenschienen bei Mischpulten, die der Zusammenfassung mehrerer Kanäle dienen,
um beispielsweise alle Schlagzeuginstrumente unabhängig von der Stereosumme
aber gemeinsam zu regeln.
Suffix
Anhängsel : Ein Suffix dient der Rubrizierung von Dateien, beim Atari bedeutet
das Suffix ".PRG", daß es sich bei der Datei um ein Programm handelt.
Summe, Summenschiene
Signalweg auf dem Signale zusammengemischt werden.
Sustain
EngI. für aufrechterhalten. In der klassischen Musiktechnik das Haltepedal
des Klavieres. Dritter Teil der ADSR-Hüllkurve. Der einzige einstellbare Pegel
(Maximal- und Minimalwert (Null) sind fest), wird nach Durchlaufen der Attack
und Decayphase erreicht und wird bis zum Loslassen der Taste gehalten Hüllkurve.
Symmetrisch
Bei symmetrischer Signalübertragung wird das Signal als Spannungsdifferenz
zwischen zwei Leitern im Kabel übertragen. Der Masseanschluß des Kabels dient
nur der Abschirmung. Bei unsymmetrischer Übertragung wird das Signal als Spannungsdifferenz
zwischen einem Leiter und dem Masseanschluß dargestellt. Symmetrische Übertragung
ist weniger störanfillig als unsymmetrisch.
Sync
Sync ist eine Verschaltung zweier Oszillatoren, die sehr harte, schneidende
Klänge erzeugen kann. Bei der Synchronisation zwingt ein Master-Oszillator
einem Slave-Oszillator unabhängig von dessen Frequenz und Position im Schwingungsverlauf
seine Frequenz auf. Der Slave-Oszillator muß dadurch bei jedem Neustart der
Master-Wellenform auch seine Wellenform neu starten. Ist der Slave-Oszillator
höher gestimmt als der Master-Oszillator, klingt er wie ein extrem dominanter
Oberton des Master-Oszillators. Moduliert man die Frequenz des Slave-Oszillators,
erhält man eine Art Oberton, dessen Frequenz sich verändert. Da dies in der
Natur unmöglich ist, ist dieser Klang für unser Gehör sehr auffällig. Bei
aufwendigeren UFOs läßt sich mit diesem Parameter einstellen, ob der LFO beim
Jedem Tastendruck neu (bei Null) startet oder frei und unbeeinflusst weiterläuft.
Sync-Spur
Eine Spur einer Bandmaschine, die mit dem Timecode bespielt ist. Meist auf
die letzte Spur Synchonisation, SMPTE...
Synchronisation
Laufen zwei oder mehr unterschiedliche Geräte zeitgleich und parallel zueinander
soricht man von Synchronisation. Beispiel: Sequencer und Videorecorder sind
verkoppelt und laufen stets parallel.
Synthese
Das Prinzip, nach dem ein Synthesizer seine Klänge erzeugt, nennt man Synthese
(siehe auch Algorithmus). Nachfolgend finden Sie einen kurzen Überblick über
verschiedene Syntheseformen, die in der Praxis übrigens oft gemischt werden.
Die Additive Synthese (auch Fourier-Synthese) erstellt unterschiedliche Klänge,
indem ein Ton aus mehreren Sinustänen zusammengesetzt wird (Oberton, -1 Oszillator).
Bei manchen Synthesizern wird nur eine Ausgangswellenform additiv erzeugt
und anschließend gefiltert, bei vollwertigen Additiven Synthesizern läßt sich
der Klangverlauf verändern, indem jeder Oberton durch eine Lautstärkehüllkurve
beeinflußt wird.
Synthesizer
Ein Synthesizer ist ein elektronisches Musikinstrument, das Klänge nur mit
elektronischen Bauteilen erzeugt. Jeder musikalisch verwertbare Klang hat
die drei Haupteigenschaften Tonhöhe, Klangfarbe und Lautstärke, die sich im
zeitlichen Verlauf meist ändern. Ein Synthesizer erlaubt die gezielte Gestaltung
dieser Eigenschaffen und ihrer zeitlichen Entwicklung. Die Schaltung, die
den Lautstärkeverlauf eines Klangs bestimmt, ist ein Verstärker, englisch
Amplifier. Für ihn stehen die Abkürzungen VCA oder DCA.
SysEx
Abk. für System-Exklusive-Daten, eine MIDI-Daten-Art ermöglicht die Übertragung
von Klangprogrammen und Systemdaten per MIDI, sorgt für beliebige Klangveränderungen
an Synthesizern vom Sequencer aus und für die Archivierung der Klangdaten
auf Massenspeichern MIDI.
TOP
T
Taktrate
Frequenzangabe (meist in MHz), die bezeichnet, wie schnell im Rechner bestimmte
Operationen abgearbeitet werden können. Am bekanntesten ist die Prozessor-Taktrate,
die angibt, in welchen Rechenzyklen die bCru arbeitet. Wichtig für die Performance
ist aber z. B. auch die Taktrate, mit der die Cru mit anderen Komponenten
des Rechners über die Busse kommunizieren kann.
Talkback
Funktionsgruppe, die dem Toningenieur die Kommunikation mit dem im Aufnahmeraum
einspielenden Musiker erlaubt, indem ein im Mischpult eingebautes Mikrofon
auf den Signalweg geleitet wird.
Tape Memory
In der Vor-MIDI-Ära konnten Synthesizer ihre Klangdaten auf einem herkömmlichen
Cassettenrekorder ablegen. Unkomfortabel, aber besser als nichts, heute benutzt
dafür " SysEx".
Tapestreamer
Massenspeicher; bandgestützte Aufzeichnung von (Computer)daten, enrome Speicherkapazitäten,
aber langsamer Zugriff, typisches Backupmedium.
TDIF
Abk. für Tascam Digital Interface Format. Digitale 8-Kanal-Schnittstelle,
vorrangig zur Anbindung digitaler Multitrack-Recorder (DTR) der Firma Tascam.
Track At Once
Modus im Einsatz von CD-R-Recordern: Dabei wird jeder Track einzeln auf die
CD-R geschrieben. Der Schreiblaser wird also nach jedem Track aus- und am
Anfang des nächsten Tracks wieder eingeschaltet.
Transienten
extrem kurze Signalspitzen, z. B. in einem Baßdrum-Impuls mit besonders viel
Click.
Threshold
Engl. für Schwellwert -E Noisegate i Kompressor
Ticks
Die kleinste Zeiteinteilung eines Sequencers. In dieser Einheit wird auch
die maximale zeitliche Auflösung eines Sequencers angegeben.
Tiefpaß Filter
Das alle Signale oberhalb seiner Kennfrequenz abschwächt.
Time Key Follow
Roland eigene Bezeichnung für die elektronische Nachbildung des Phänomens,
daß hohe Töne bei Naturinstrumenten kürzer ausklingen als tiefere, erfolgt
über Verkürzung der Hüllkurvenzeiten.
Timestretching
Ein Verfahren, das wahlweise die Tonhöhe des Samples unter Beibehaltung der
Dauer oder die Dauer unter Beibehaltung der Tonhöhe verändert. Bei Bearbeitungsspannen
von mehr als 20 Prozent kommt es bisweilen zu Shattereffekten, Flanging oder
auch doppelten Attacks bei perkussivem Material.
Tonaderspeisung
Nicht mehr übliche Stromversorgung für Kondensatormikrofone an symmetrischen
Leitungen; die Spannung wird an die beiden signalführenden Adern gelegt wegen
der Zerstörungsgefahr von Nicht-Kondensatormikrofonen nicht mehr üblich.
Tone
Neuere Roland eigene Bezeichnung für Partial.
Tonhöhenhüllkurve
Auch Pitchhüllkurve. Die Hüllkurve, deren Verlauf die Tonhöhe eines Klangs
bestimmt.
Toolbox
Werkzeugkasten
Total Recall
Bezeichnung für die Fähigkeit eines Systems (meist Mischpult), sämtliche Regler-
und Schaltereinstellungen abspeichern und wiederherstellen zu können. Preisgünstig
nur bei digitaler Signalverarbeitung zu realisieren. Bei analogen Total-Recall-Mischpulten
wird der Sollwert des Parameters nur angezeigt, der Regler aber nicht durch
einen Motor automatisch bewegt.
Track
Engl. für Spur.
Tracking-Generator
Dieses Bauteil findet sich in neueren Synthesizern wie dem Waldorf Wave wieder,
etablierte sich aber mit dem Oberheim Xpander und der Matrix-Reihe, dient
zur beinah beliebigen Skalierung von Modulationswerten.
Transienten
Einschwingvorgang. Durch die Transienten. werden Naturklänge für unser Ohr
eindeutig identifiziert, z.B. Bogenanstrich einer Saite
Transposition
Wird ein Sample micht mit seiner ursprünglichen Tonhöhe wiedergegeben, sondern
mit einer höheren oder tieferen, spricht man von Transposition. Die ersten
Sampler haben dafür einfach die Samplingfrequenz beim Auslesen verändert.
Heute bleibt die Abtastrate konstant, da die Sampler fehlende Werte interpolieren
können. Die Echtzeit-Transposition ist das Wesen des Samplers. Durch Transposition
eines Samples können Nebeneffekte entstehen, die je nach Einsatzbereich des
Samples interessant oder störend wirken können. So kann beim radikalen Abwärts-Transponieren
der Aufnahme die Abtastfrequenz hörbar Bereich gelangen. Durch die Transposition
entstehen auch Mickey-Mouse-Effekte, da die Formamen mittransponiertwerden.
Tremolo
Periodische Lautstärkemodulation.
Trigger
Eng. für Auslöser. Ein Signal, das den Zeitpunkt eines anderen Ereignisses
bestimmt, z.B.: Tastendruck löst Hüllkurve aus. Trigger liegen technisch meist
in Form eines Spannungswechsels vor, etwa von 0 Volt auf + 5 Volt, + CV /
Gate / Trigger.
TOP
U
Unbalanced
Englische Bezeichnung für unsymmetrisch beschalteten Ein- oder Ausgang.
Utility
Hilfreiche und nützliche Funktionsgruppen oder Programme. VCA Abk. für Voltalte
Controlled Amplifier; analoger spannungsgesteuerter i Verstärker; bei Mischungpultautomationen
am meisten verwendete Technik, um Lautstärkerregelungen zu automatisieren,
bei Synthesizern lautstärkekontrollierendes Modul; das Herz eines -) Dynamikprozessors
TOP
V
VCF
Abk. für Voltalte Controlled Filter; analoges spannungsgesteuertes Filter,
Steuerspannung kontrolliert CutoffFrequenz.
VCO
Abk. für Voltalte Controlled Oscillator; analoger spannungsgesteuerter Oszillator,
Steuerspannung bestimmt Tonhöhe.
Vetocity Grossfade
Anschlagsabhängige Überblendung zweier Klänge.
Vetocity Switch
lnschlagsabhängige Umschaltung zweier Klänge, beliebt beim Slap-Bass, um bei
stärkerem Tastendruck von Daumenanschöag auf angerissene Saite umzuschalten.
Verstärker
Kegelt im Synthesizer die Lautstärke und den Lautstärkeverlauf. Wird meist
mit VCA ("Voltage Controlled Amplifier") oder DCA ("Digital Controlled Amplifier")
bezeichnet. Nimmt man es genau, müßte man eigentlich "Abschwächer" statt Verstärker
sagen, denn der Arbeitsbereich des Verstärkers liegt zwischen "nichts durchlassen"
und "alles so durchlassen, wie es hereinkommt". Meist wird der Verstärker
von einer Hüllkurve oder der Gate-Spannung gesteuert.
Verzerrung
Effekt, bei nicht korrekter Übertragung eines Signals, hei Gitarren vielfach
erwünscht, bei anderen Signalen Gesang) tunlichst zu vermeiden, kratzendes
, unschönes Klangbild, entsteht durch zu hohe Signalpegel
Vibrato
Periodische Tonhöhenveränderung.
VITC
Abk. für Vertically Integrated Time Code. Synchronisations-Signal für Video-Anbindung,
das in das Videosignal integriert ist. Im Gegensatz zu LTC kann das Synchronisations-Signal
so auch bei einem Standbild ausgelesen werden.
Voice
Einerseits der klassische Begriff für eine komplette Synthesizerstimme.rerseits
Vol.
Abk. für Volume-Unit-Meter (Lautstärkemesser). Pegelmesser mit langer Anstiegs-
und Abklingzeit (je 35 ms), früher stets als Zeigerinstrument ausgeführt,
mittlerweile auch digital simuliert zu haben.
Vollduplex
siehe Duplex.
TOP
W
Wave
Wellenform
Wave-Sequenz
Besonderheit der Korg Wavestation; sequencer ähnliche Abfolge von beliebigen
Wellenformen/ROM-Samples, pro Schritt lassen sich relative Tonhöhe, Feinstimmung,
Pegel Länge und Überblendung einstellen Schleifenbildung für bestimmte Bereiche
ist ebenfalls möglich.
Wavetable
Wellensatz
Wavetable-Synthese
Klangerzeugung auf Basis gesPeicherter Wellenformen (meist veränderbar), die
in einem nicht-flüchtigen Speicher abgelegt sind.
Wellenform
Sammelbegriff für jede beliebige Schwingungsform wie z.B. Sägezahn- und Dreieckschwingungen,
frei programmierte Formen oder Samples.
Wellensatz
Klangbaustein von Waldorf-Synthesizern. Besteht aus 64 Positionen, in die
jeweils eine Wellenform eingetragen werden kann werden Positionen zwischen
Wellenformeneinträgen freigelassen, werden diese vom Rechner interpoliert,
also die Zwischenstufen berechnet.
Werkzeugkasten
Der Werkzeugkasten stellt die am häufigsten benötigten Funktionen in einem
Computerprogramm bereit. Werden durch die Symbole dargestellt, deren Form
der Mauszeiger übernimmt, wenn die Funktion aktiviert wird.
Wordclock
Taktsignal, das für die Kommunikation digitaler Audio Schnittstellen erforderlich
ist, damit die bSamplerates der beteiligten Geräte absolut synchronlaufen.
Bei Verbindung zweier Geräte über eine StandardAudio-Schnittstelle wird die
Wordclock über die Audio-Verbindung übertragen. Wenn mehr als zwei digitale
Audiogeräte gleichzeitig miteinander kommunizieren sollen, ist in der Regel
die Wordclock-Synchronisation über entsprechende, separate Wordclock-Buchsen
erforderlich.
Workstation
Gerätegattung Urpsrung war die Karg M1. Zusammenfassung von Klangerzeugung
mit Schlagzeug, Sequencer, Effekten und möglichst Diskettenlaufwerk in einem
Gerät zur autarken Musikproduktion.
TOP
X
Xfade
Crossfade
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